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10 Fragen an

Andreas Zechlin

Ich trete an, um das Beste aus Ihrer Situation herauszuholen. Warum bin ich Anwalt geworden, wie bearbeite ich meine Mandate – diese und weitere Fragen sind für Sie möglicherweise wichtig, um zu entscheiden, ob wir zusammenpassen. Verschaffen Sie sich daher gerne hier einen Überblick über meine Antworten auf häufig an mich gerichtete Fragen.

Andreas Zechlin - Rechtsanwalt

Über mich

1. Warum sind Sie Rechtsanwalt geworden?

Ich liebe es, mich auf eine Seite zu schlagen, zu argumentieren und dann das Optimale herauszuholen. Schon zu Schulzeiten habe ich großen Gefallen daran gefunden Diskussionen zu führen und Argumente auszutauschen.

Außerdem war es mir immer auch ein Anliegen Menschen zu helfen, die zwar vielleicht im Recht sind, sich aber nicht oder nur eingeschränkt selbst helfen können. Dies bezog sich weniger auf das juristische Recht haben als vielmehr auf eine generell faire und gerechte Behandlung. Ich kann es nicht ausstehen, wenn jemand ungerecht behandelt wird und keine Chance hat, sich zu verteidigen. Für mich war im Laufe der Schulzeit dann recht frühzeitig klar, dass ich Jura studieren und Anwalt werden möchte. Andere Berufe aus dem juristischen Bereich kamen für mich nicht in Frage. Denn gerade die einseitige Interessenwahrnehmung für eine Partei fasziniert mich. Richter sind grundsätzlich neutral und sprechen Recht. Sie berücksichtigen die Rechtspositionen aller Parteien eines Rechtsstreites. Staatsanwälte sind weisungsgebunden und ermitteln letztlich nach den Vorgaben des Dienstvorgesetzten die relevanten Aspekte eines Falles, in der Theorie zu Lasten, aber auch zu Gunsten des Beschuldigten. Sie wühlen gewissermaßen auch im Dreck der Leute herum. Das ist nicht mein Ding.
Ich habe mich auf das Arbeitsrecht spezialisiert, da ich hier meinen Mandanten besonders gut weiterhelfen kann. Arbeitnehmer sind oft in der Position, dass sie zwar viele Rechte haben, diese Rechte aber nicht kennen. Ich informiere meine Mandanten über diese Rechte und setze diese durch. Regelmäßig geht es im Arbeitsrecht um Existenzen. Wer eine Kündigung erhält braucht schnelle und professionelle Hilfe. Er befindet sich in einer für ihn ungewohnten und ungemütlichen Situation. Er möchte möglichst sofort wissen, wie er seine Situation meistern kann. Am Arbeitsrecht mag ich auch, dass es sich zwar um ein durchaus komplexes Rechtsgebiet handelt, im Vergleich zu anderen Rechtsgebieten Gerichte aber sehr praxisnah arbeiten. Im Arbeitsrecht erziele ich für meine Mandanten regelmäßig nicht nur rechtlich sinnvolle, sondern in der Praxis auch handhabbare und nützliche Ergebnisse.
Ganz generell ist der Beruf des Rechtsanwaltes – jedenfalls für mich – der beste Beruf der Welt. Ich kann Menschen mit meiner Tätigkeit wirklich weiterhelfen, was eine enorme Befriedigung ist. Darüber hinaus bin ich auch unabhängig, kann meine Arbeitszeit frei gestalten und selbst entscheiden, was ich tue und was ich lasse. Diese Freiheit schätze ich sehr.

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2. Warum vertreten Sie Arbeitnehmer und Arbeitgeber?

Meine praktische Erfahrung zeigt mir, dass es wichtig ist sich in die jeweils gegnerische Partei hineinversetzen zu können. Wenn ich Arbeitgeber vertrete muss ich wissen, was für den Arbeitnehmer wichtig ist. Wenn ich Arbeitnehmer vertrete muss ich mich in den Arbeitgeber hineinversetzen können, um für den Arbeitnehmer das Optimale herauszuholen.
Mir muss zum Beispiel bewusst sein, was Arbeitgebern regelmäßig besonders weh tut und welche Positionen sich leichter durchsetzen lassen. Dieses Bewusstsein kann ich nur dann schärfen oder geschärft halten, wenn ich sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber berate und vertrete.
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3. Warum bieten Sie die Ersteinschätzung nach einer Kündigung für Arbeitnehmer kostenfrei an und wie läuft diese ab?

Die ganz überwiegende Mehrzahl der Kündigungen von Arbeitgebern werden durch Arbeitnehmer akzeptiert, ohne dass Arbeitnehmer sich dagegen rechtlich zur Wehr setzen. In vielen Fällen ist jedoch sinnvoll, die Kündigung nicht zu akzeptieren und für eine Abfindung oder den Erhalt des Arbeitsplatzes zu kämpfen.

Die Gründe, warum Arbeitnehmer sich nicht gegen eine Kündigung zur Wehr setzen sind vielfältig. Einige Arbeitnehmer kennen ihre Rechte nicht. Andere fürchten hohe Kosten, wenn sie sich an einen Rechtsanwalt wenden, der sich um ihr Anliegen kümmert. Wiederum andere haben ein schlechtes Gewissen, weil sie sich selbst für die Kündigung durch den Arbeitgeber verantwortlich machen. Mir ist es ein Anliegen, dass Menschen zumindest informiert und mündig darüber entscheiden können, ob sie eine Kündigung akzeptieren oder nicht. Wenn es um die Beendigung eines Arbeitsverhältnisses durch einen Aufhebungsvertrag geht, kommt es nicht selten vor, dass Arbeitgeber die Schwäche des Arbeitnehmers bewusst ausnutzen wollen und den Arbeitnehmer zu einer schnellen Unterschrift bewegen wollen, obwohl der Ausspruch einer wirksamen Kündigung in der jeweiligen Situation kaum möglich erscheint. Auch in dieser Situation möchte ich Arbeitnehmern die nötigen Informationen verschaffen, damit sie in Kenntnis ihrer Rechte eine Entscheidung treffen können. Was die Frage der Rechtsanwaltsgebühren betrifft ist vielen Arbeitnehmern nicht bewusst, welche Kosten tatsächlich entstehen können und wer diese im Einzelfall zu tragen hat. Einerseits können Rechtsschutzversicherungen oder die Staatskasse für die Kosten des Rechtsanwaltes aufkommen, andererseits gibt es im Einzelfall auch die Möglichkeit der Vereinbarung eines Erfolgshonorars. Letztlich ist der Verlust des Arbeitsplatzes regelmäßig mit einer derart erheblichen Einkommenseinbuße verbunden, dass ein Anspruch auf Prozesskostenhilfe bestehen kann. Auch diese Fragen sind Thema der kostenfreien Ersteinschätzung.
Letztlich geht es darum, dass ich Arbeitnehmern nach der Kündigung schnell und unkompliziert Sicherheit in einer ungewohnten Situation geben möchte. Arbeitnehmer fühlen sich nach einer Kündigung häufig hilflos und wissen zunächst nicht, was zu tun ist. Sie haben Existenzängste und fürchten die weitere Entwicklung. In dieser Lage ist es wichtig, dass diese Menschen schnell und ohne unnötige Barrieren Hilfe erhalten. Daher stehe ich Betroffenen in dieser Lage sehr schnell zur Seite. Einen Termin zu einer bis zu 30 Minuten andauernden kostenfreien Besprechung per Telefon oder Videotelefon erhalten Interessierte in der Regel innerhalb weniger Stunden. Dabei können Interessierte sich ihre Wunschzeit – soweit diese noch verfügbar ist – selbst aussuchen. Ziel der Besprechung ist es, dem Betroffenen die rechtliche Situation zu schildern, Ängste zu nehmen, Perspektiven zu eröffnen und die möglichen weiteren Schritte darzustellen. Nicht zuletzt geht es darum, all diejenigen Fragen zu beantworten, die den jeweils Betroffenen jetzt umtreiben.

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4. Was ist Ihnen bei der Mandatsbearbeitung wichtig?

Mir ist es wichtig, dass meine Mandanten verstehen, was ich tue, was ich schreibe und wie ich handle. Der persönliche Umgang auf Augenhöhe ist für mich enorm wichtig. Ich vermeide im Gespräch unnötig komplizierte Fachsprache. Ich baue Barrieren ab, indem ich auf unnötige Förmlichkeiten wie etwa eine Krawatte verzichte. Ich animiere meine Mandanten dazu Fragen zu stellen, wenn Sie etwas nicht verstanden haben.

Standardfragen habe ich in Videos aufbereitet, die ich meinen Mandanten regelmäßig zur Verfügung stelle. Weiter können sich meine Mandanten darauf verlassen, dass sie es mit einem Fachmann zu tun haben. Da ich ganz überwiegend arbeitsrechtliche Mandate bearbeite, verfüge ich über große praktische und theoretische Erfahrung auf diesem Gebiet. Für Fragestellungen aus anderen Bereichen kenne ich Experten. Was die Kommunikation im laufenden Mandat angeht, informiere ich meine Mandanten über alle wesentlichen Schritte, Schriftsätze, pp. Wenn Fragen meiner Mandanten bestehen ist es ideal, wenn diese per E-Mail gestellt werden oder einfach ein Termin für ein Telefonat über meine Onlineterminvereinbarung gebucht wird. Meine Mandanten erhalten dann einen kurzfristigen Rückruf. Alternativ stehen meine Assistenten für die Entgegennahme der Fragen per Telefon zur Verfügung. Mir ist dabei ein wertschätzender Umgang mit meinen Assistenten wichtig. Meine Assistenten sind sämtlich ausgebildete Fachkräfte. Außerdem sind sie zur Verschwiegenheit verpflichtet. Mir ist es wichtig, dass meine Mandanten, wenn sie in der Kanzlei anrufen, auch bereit sind, ihr Anliegen meinen Assistenten kurz zu schildern, damit ich mich auf einen meistens gewünschten Rückruf vorbereiten kann. Mit Mandanten, die alles dem Anwalt selbst und sofort sagen möchten, kann ich nichts anfangen. Andererseits können alle, die sagen und schreiben, worum es geht, sicher sein, dass sie eine kurzfristige Rückmeldung erhalten werden. Für einen kurzen Anruf stehe ich immer innerhalb weniger Stunden zur Verfügung. Kompliziertere und längere Anfragen benötigen manchmal etwas Zeit. Ich verhalte mich dann jedoch transparent und teile mit, wann mit einer Beantwortung gerechnet werden kann. Kurzum: Wichtig sind mir Transparenz, unkomplizierte Kommunikation auf Augenhöhe und ein wertschätzender gegenseitiger Umgang.

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5. Wie sind Sie auf die Idee gekommen einen YouTube Kanal zu eröffnen?

Im Laufe der Jahre ist mir immer wieder aufgefallen, dass es einige Standardfragen gibt, die meine Mandanten immer wieder umtreiben. Ebenso ist mir aufgefallen, dass viele Menschen in arbeitsrechtlichen Themen überhaupt nicht fit sind, obwohl sie für sie sehr relevant sind. Im Gegensatz dazu gibt es aber gerade im Arbeitsrecht viele Mythen, die sich hartnäckig halten.

Mit der Erstellung von YouTube-Videos möchte ich mit diesen Umständen aufräumen. Ich möchte Menschen einen einfachen Zugang zu Rechtsinformationen aus dem Arbeitsrecht verschaffen und dabei nicht mit Fachchinesisch langweilen, sondern die Themen für alle verständlich darstellen. Entscheidend ist letztlich nur, was meine Mandanten, Zuschauer und Zuhörer erfahren möchten. Ich freue mich über jede Frage, die ich im Rahmen eines Videos beantworten kann.
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6. Warum sind Sie im Arbeitsrecht tätig?

Im Arbeitsrecht geht es um existentielle Fragen. Wenn am Monatsende die Vergütung durch den Arbeitgeber nicht gezahlt wird, weil das Arbeitsverhältnis gekündigt wurde, dann reißt das so manchem Mandanten buchstäblich die Füße weg. Wie zahle ich jetzt meine Miete, wie sorge ich für meine Familie? Wer zahlt die nächste Finanzierungsrate des Hauses? Bekomme ich eine Sperrzeit bei der Arbeitsagentur?

Ich mag es in solchen Situationen tätig zu sein, weil ich den Menschen hier wirklich weiterhelfen kann. Bereits meine kostenfreie Ersteinschätzung ist ein Riesengewinn für die Mandanten, weil ich hier erste Fragen bereits beantworte und meinen Mandanten die Sorgen ein Stück weit nehmen kann. Das ist ein tolles Gefühl. Das Arbeitsrecht ist ein komplexes aber zugleich ein sehr praxisnahes Rechtsgebiet. Häufig ist es daher wichtig, einerseits handlungsschnell und pragmatisch zu sein und andererseits von der Materie wirklich Ahnung zu haben. Es besteht häufig die Gelegenheit die Schwächen der Gegenseite auszunutzen und für den Mandanten das Optimale herauszuholen. Wenn das Optimale erreicht ist, dann bin ich zufrieden und meine Mandanten sind es auch.

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7. Waren Sie selbst schon einmal in der Situation,
 dass Sie eine Kündigung erhalten haben?

Mein Vater hat in seinem Berufsleben über 40 Jahre lang in einem Unternehmen der Stahlindustrie gearbeitet. Er hat dort damals angefangen, ohne dass es so etwas wie einen schriftlichen Arbeitsvertrag gab. Gearbeitet wurde in 12-Stunden-Schichten, häufig auch samstags. Er hat als einfacher Arbeiter dort angefangen.
Ich habe viele Kündigungswellen mitbekommen, beispielsweise im Rahmen der Stahlkrise in den 1990er Jahren. Mein Vater musste oft monatelang um seinen Job bangen. Das habe natürlich auch ich mitbekommen. Als ich selbst im arbeitsfähigen Alter war habe ich unterschiedlichste Ferien- und Neben- und später Studentenjobs in der Industrie, im Dienstleistungsbereich und auch im Bausektor verübt. Ich lernte die jeweiligen Bereiche kennen und machte meinen Job. Eine Kündigung habe ich zu dieser Zeit nie erhalten. Mein erstes „richtiges“ Arbeitsverhältnis als Rechtsanwalt habe ich nach knapp drei Jahren selbst gekündigt, weil ich einerseits unzufrieden war und mich andererseits weiterentwickeln wollte und selbstständig machen wollte.
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8. Wie sieht Ihr Tagesablauf als Anwalt aus?

Morgens bin ich immer vor sechs Uhr im Büro. Die ersten 1,5 Stunden meines Arbeitstages beschäftige ich mich immer mit Fortbildung und der Weiterentwicklung meines Unternehmens. Gerade hinsichtlich der Weiterbildung ist es mir wichtig, dass diese einen festen Platz in meinem täglichen Kalender hat.

Der weitere Tagesablauf ist durch die Wahrnehmung von Gerichtsterminen, Besprechungen mit Mandanten, das Fertigen von Schriftsätzen und den kontinuierlichen Austausch mit meinem Mitarbeitern geprägt. Hier passiert manches sehr kurzfristig, sodass ich am Anfang des Tages, gerade was das Thema Besprechungen angeht, nicht immer sagen kann, was mich im Laufe des Tages erwartet. Grundsätzlich gebe ich – soweit dies möglich ist – aber jeder Tätigkeit eine Zeit in meinem Kalender, um möglichst effektiv zu arbeiten und den Anforderungen meiner Mandanten gerecht zu werden.
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9. Was können Menschen, die Sie beauftragen, von Ihnen erwarten?

Meine Mandanten können erwarten, dass ich dafür brenne für Sie das Beste aus ihrer Situation herauszuholen. Dabei ist es mir wichtig meine Mandanten mitzunehmen. Meine Mandanten können daher erwarten, dass ich Ihnen die rechtliche Situation und die Handlungsmöglichkeiten so erkläre, dass sie wirklich verstehen, worum es geht.

Wenn Fragen offen sind, ist es für Mandanten unerträglich und unzumutbar lange auf eine Beantwortung zu warten. Transparenz ist mir in diesem Zusammenhang sehr wichtig. Ich bin nicht ständig selbst telefonisch erreichbar. Wenn Mandanten in der Kanzlei anrufen, werden sie mich häufig nicht sofort ans Telefon bekommen. Es besteht dann aber immer die Möglichkeit einen sehr kurzfristigen Rückruftermin zu vereinbaren. Wenn meine Mandanten mir eine E-Mail schreiben, wird diese innerhalb weniger Stunden beantwortet. Meine Mandanten können in der Regel davon ausgehen, dass sie eine offene Frage nicht unbeantwortet mit ins Bett nehmen. Dafür schätzen mich meine Mandanten ebenso, wie für meine Fachkompetenz und meine unkomplizierte und zupackende Art.

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10. Erlauben Sie uns einen Blick in Ihr Privatleben?

Auch privat versuche ich möglichst aktiv durch das Leben zu gehen. Dafür sorgen nicht zuletzt meine beiden Kinder. Wenn diese mich einmal nicht genug fordern, dann verbringe ich gerne Zeit auf dem Fahrrad oder in meinen Laufschuhen, um gesund und fit zu bleiben. Ich verbringe meine Freizeit sehr gerne draußen und in der Natur mit den Menschen, die mir wichtig sind. Daher lebe ich auch in einem eher ländlichen Bereich, etwas entfernt von meinem Kanzleisitz.

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