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Fallbeispiel

Fristlose Kündigung wegen Fehlverhalten – Trennung ohne Abfindung

Herausforderung

Günstige Trennung von einem Mitarbeiter

Ein Metallbauunternehmen aus dem Rheinland mit ca. 30 Mitarbeitern wandte sich an mich und mein Team, da die Trennung von einem Mitarbeiter im Raum stand.

Der Mitarbeiter war in der Vergangenheit mit diversen kleineren Verfehlungen aufgefallen, letztlich stand auch der Verdacht im Raum, dass er Stundenzettel nicht korrekt ausgefüllt hat. Ziel war es, den Mitarbeiter loszuwerden, ohne dass eine hohe Abfindung fließen muss.

Ergebnis

Einvernehmliche Beendigung zum ordentlichen Kündigungstermin

Wir informierten uns umfassend über die betriebliche Situation und den Mitarbeiter und sprachen mit dem Mandanten über die rechtlichen Möglichkeiten. Wir werteten die Stundenzettel des Mitarbeiters aus und kamen zu dem Ergebnis, dass diese an der ein oder anderen Stelle nicht stimmig waren. Es stellte sich heraus, dass der Mitarbeiter höchstwahrscheinlich Arbeitszeiten erfasst hat, die er tatsächlich nicht geleistet hat. Es wurden Stunden eingetragen, zu denen der Mitarbeiter sich nicht im Betrieb aufgehalten hatte. Letztlich entschieden wir uns gemeinsam mit dem Mandanten dazu zwei Kündigungen auszusprechen – eine fristlose Verdachtskündigung und eine fristlose Tatkündigung.

Aufgrund der langen Betriebszugehörigkeit und einer fehlenden einschlägigen Abmahnung war dies mit Risiken verbunden. Auf diese Weise wurde jedoch auch Druck auf den Arbeitnehmer aufgebaut. Nach längeren Verhandlungen im gerichtlichen Verfahren und dem Austausch von Schriftsätzen konnte schließlich mit dem Arbeitnehmer eine Einigung dahingehend erzielt werden, dass das Arbeitsverhältnis mit Ablauf der ordentlichen Kündigungsfrist endet.

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